Neuer Auenspielplatz am Schlaatz

Wie die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mitgeteilt habe, sei der neue Auenspielplatz am Schlaatz offiziell eröffnet worden.

Neuer Auenspielplatz I Foto: Christine Homann

Die Übergabe der Anlage zwischen dem Sportforum und dem Integrationsgarten markiere einen wichtigen Meilenstein im Stadtentwicklungsprojekt Schlaatz_2030. Mit dem neuen Spiel‑ und Aufenthaltsort rücke der Stadtteil ein großes Stück näher an die Nuthe‑Aue heran und gewinne zugleich an Grün, Aufenthaltsqualität und sozialer Infrastruktur.

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, habe betont, erfolgreiche Stadtentwicklung gelinge nur, wenn soziale Infrastruktur und öffentliche Räume gemeinsam gedacht würden. Mit dem Auenspielplatz entstehe nicht nur ein Ort für Kinder, sondern zugleich eine stärkere Anbindung des Quartiers an den Naturraum der Nuthe. Ziel sei es, einen Platz zu schaffen, an dem sich Menschen aller Altersgruppen, von Familien bis zu Seniorinnen und Senioren, im Einklang mit der Natur wohlfühlen könnten.

Besonders hervorgehoben habe die Stadt, dass die Gestaltung des neuen Spielplatzes auf einem intensiven Kinder‑ und Jugendbeteiligungsprozess beruhe. Die Ideen und Wünsche junger Menschen aus dem Schlaatz seien direkt in die Planung eingeflossen, von Kletter‑ und Spielmotiven bis hin zu Versteckmöglichkeiten. Ergänzt worden sei das Angebot durch Picknicktische, die Raum für Begegnung und Gemeinschaft böten.

Der Auenspielplatz sei so konzipiert worden, dass alle Altersgruppen angesprochen würden. Während kleinere Kinder am Sandspieltisch buddeln könnten, böten ein hoher Spielturm mit Rutsche, Tischtennisplatten sowie großzügige Aufenthaltsflächen Angebote für ältere Kinder und Jugendliche. In den kommenden Jahren solle zudem ein Skate‑ und Jugendbereich mit Graffitiwänden am Nuthewäldchen entstehen. Ergänzend sei am Sportfeld Bisamkiez ein Familiencontainer mit Sonnen‑ und Regenschutz aufgestellt worden.

Besonderes Augenmerk habe die Stadt auf eine vielfältige und inklusive Gestaltung gelegt. Dazu gehörten unter anderem Sprechrohre für spielerische Kommunikation über Distanzen, ein unterfahrbarer Sandspieltisch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, eine großzügige Nestschaukel mit Blick Richtung Nuthe sowie eine Liegewippe, die ein besonderes Spielerlebnis ermögliche. Zudem seien ausschließlich Klimabäume gepflanzt worden, die künftig Schatten spenden und den veränderten klimatischen Bedingungen standhalten sollen.

Die Neugestaltung von Spielplatz, angrenzendem Parkbereich und Familiencontainer sei mit einem Gesamtbudget von rund 990.000 Euro realisiert worden. Die Aufwertung der Freiflächen sei ein zentraler Baustein des Projekts Schlaatz_2030, dessen Ziel es sei, den Stadtteil durch Investitionen in soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und attraktive Erholungsräume zukunftsfest zu machen.

Nach Angaben der Landeshauptstadt fungiere der neue Auenspielplatz dabei als strategisches Bindeglied, das die Wohnbebauung stärker mit dem wertvollen Naturraum der Nuthe‑Aue verknüpfe. Realisiert worden sei das Vorhaben mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune, um die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu steigern und neue Begegnungsorte für alle Generationen zu schaffen.

Quelle: LHP