Für den 10. Oktober 2026 sei in Potsdam eine größere Demonstration zum Thema Wohnen und Mieten angekündigt worden. Darüber berichteten sowohl die PNN als auch die MAZ.

Nach Angaben der Zeitungen werde die Veranstaltung von einem Bündnis aus zwölf Organisationen getragen. Zu den Unterstützern gehörten unter anderem die Initiative „Stadt für alle“, die Wählergruppe Die Andere, der AStA der Universität Potsdam sowie weitere Initiativen, Hausprojekte und Organisationen.
Wohnungsmarkt im Mittelpunkt der Kritik
Die Organisatoren hätten erklärt, dass sie auf die angespannte Situation auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt aufmerksam machen wollten. Im Aufruf werde argumentiert, dass bezahlbarer Wohnraum für viele Bevölkerungsgruppen zunehmend schwer zugänglich sei.
Besonders genannt würden laut PNN und MAZ Familien, Alleinerziehende, Studierende, ältere Menschen und Geflüchtete. Aus Sicht der Veranstalter bestehe Handlungsbedarf bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie beim Mieterschutz.
Forderungen des Bündnisses
Wie beide Zeitungen berichteten, würden die Initiatoren unter dem Motto „Her mit den Wohnungen! Runter mit den Mieten!“ verschiedene wohnungspolitische Forderungen formulieren.
Dazu gehörten unter anderem:
- stärkere Rechte für Mieterinnen und Mieter,
- mehr bezahlbaren kommunalen Wohnraum,
- Maßnahmen gegen Immobilienspekulation,
- eine Begrenzung von Eigenbedarfskündigungen,
- eine Verringerung von Wohnungslosigkeit.
Darüber hinaus würden die Veranstalter die aktuelle Entwicklung auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt kritisch bewerten und auf steigende Mieten sowie knappen Wohnraum verweisen.
Demonstrationsroute durch mehrere Stadtteile
Nach Angaben von PNN und MAZ solle die Demonstration um 15 Uhr auf dem Platz der Einheit beginnen. Der Demonstrationszug werde anschließend über die Lange Brücke und die Friedrich-Engels-Straße nach Babelsberg führen. Weitere Stationen seien Zentrum Ost, der Bereich am Hauptbahnhof sowie der Alte Markt.
Dort sei für etwa 18 Uhr eine Abschlusskundgebung vorgesehen.
Mögliche Auswirkungen auf den Verkehr
Die MAZ wies darauf hin, dass die geplante Route durch mehrere zentrale Bereiche der Stadt verlaufe. Dadurch könne es am Veranstaltungstag zu zeitweisen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Veranstalter hätten nach eigenen Angaben den Ablauf mit anderen für denselben Tag geplanten Veranstaltungen abgestimmt.








