Wie die MAZ berichtet, nehme das neue Stadtquartier Krampnitz zunehmend konkrete Formen an.

Der im Bericht geschilderte Presserundgang habe im Rahmen des Stadtteilfestes „Stadt von Morgen“ stattgefunden, bei dem Besucherinnen und Besucher das Entwicklungsgebiet erstmals umfassender erleben konnten.
Demnach entwickle der Bauträger Buwog auf dem ehemaligen Kasernengelände unter dem Namen „Lillestad“ ein großes Quartier mit bis zu 1.500 Wohnungen, ergänzt durch Gewerbeflächen, Quartiersgaragen sowie öffentliche Räume und Infrastruktur. Ziel sei eine Mischung aus Wohnraum, Versorgung und urbanem Leben.
Im Rahmen des Rundgangs habe sich gezeigt, dass der erste Bezug näher rücken könnte: Die Vermietung der ersten Wohnungen solle im Herbst beginnen. Für etwa 50 Wohnungen sei ein Mietbeginn zum 1. November 2026 vorgesehen, während weitere rund 130 Einheiten im Laufe des Jahres 2027 folgen könnten. Damit könnten erste Bewohnerinnen und Bewohner bereits Weihnachten 2026 im neuen Quartier verbringen.
Der Bericht verweist zugleich darauf, dass sich der Zeitplan mehrfach verschoben habe. Zuletzt hätten Probleme mit einem beauftragten Unternehmen für den Balkonbau sowie die Suche nach Ersatzfirmen zu Verzögerungen geführt.
Besonders hervorgehoben wird die Verbindung von historischem Bestand und moderner Nutzung. Ein Teil der Wohnungen entstehe in denkmalgeschützten Kasernengebäuden, deren massive Bausubstanz erhalten bleibe. Gleichzeitig würden moderne Grundrisse und Ausstattungen integriert – etwa offene Wohnbereiche und zeitgemäße Bäder.
Während einige Bereiche bereits fortgeschritten seien, würden andere Teile des Quartiers noch im Umbruch stehen. Insbesondere der künftige Stadtplatz Ost erscheine derzeit noch als provisorische Fläche, solle jedoch perspektivisch als zentraler Eingang und Treffpunkt des Quartiers entwickelt werden.
Auch wirtschaftliche Aspekte wurden angesprochen: Für eine Beispielwohnung mit rund 70 Quadratmetern werde eine Warmmiete von etwa 1.400 Euro genannt. Gleichzeitig zeige sich eine hohe Nachfrage. Mehrere hundert Interessierte hätten sich bereits für die ersten Wohnungen gemeldet.
Begleitend zur baulichen Entwicklung seien zudem infrastrukturelle Maßnahmen geplant, darunter Verbesserungen an der Verkehrsanbindung über die B2 sowie Anpassungen im öffentlichen Nahverkehr.
Das Stadtteilfest „Stadt von Morgen“ selbst habe dabei nicht nur Einblicke in den Planungsstand geboten, sondern auch Führungen, Besichtigungen und Angebote zur aktiven Auseinandersetzung mit dem neuen Quartier ermöglicht.
Insgesamt mache der Bericht deutlich, dass sich Krampnitz aktuell im Übergang vom Entwicklungsgebiet zum bewohnten Stadtteil befinde – mit ersten sichtbaren Fortschritten, aber auch weiterhin bestehenden Herausforderungen auf dem Weg zur Fertigstellung.
Quelle: MAZ








