IBB veröffentlicht Wohnungsmarktbericht 2025

Die Investitionsbank Berlin hätte in ihrem Wohnungsmarktbericht 2025 berichtet, dass die Angebotsmieten in Berlin nach zwei Jahren deutlicher Steigerungen erstmals nahezu stabil geblieben seien.

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Mit 15,78 EUR/m² liege der Wert laut IBB nur minimal über dem Vorjahresniveau. Besonders in der Innenstadt hätten die Mieten weiterhin deutlich über 20,00 EUR/m² gelegen.

Als zentrales Fokusthema stelle der Bericht die Neubaubilanz 2011–2024 heraus. In diesem Zeitraum seien rund 180.000 neue Wohnungen entstanden, mehr als die Hälfte aller seit der Wiedervereinigung fertiggestellten Wohnungen in Berlin. Die IBB hätte hervorgehoben, dass der Anteil öffentlicher Bauherr:innen seit Einführung der sozialen Wohnraumförderung 2014 deutlich gestiegen sei.

Die IBB‑Analyse zeige zudem, dass die BBU‑Neuvertragsmieten mit 9,54 EUR/m² rund 40 % unterhalb der durchschnittlichen Angebotsmiete lagen. Bestandsmieten der BBU‑Mitgliedsunternehmen hätten bei 7,10 EUR/m² gelegen.

Beim Thema Eigentum hätten die Angebotskaufpreise für Eigentumswohnungen und Eigenheime laut Bericht wieder angezogen. Gleichzeitig sei die Zahl der Aufteilungen in Wohnungseigentum stark zurückgegangen. Ein Effekt der Genehmigungspflichten im Baulandmobilisierungsgesetz und der Milieuschutzgebiete.

Die Zahl der Baugenehmigungen sei 2024 mit 9.772 genehmigten Wohnungen auf ein niedriges Niveau gefallen, doch für 2025 zeichne sich laut IBB eine deutliche Erholung ab. Mit einer Realisierungsquote von knapp 89 % könne davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil des Bauüberhangs zeitnah in den Wohnungsmarkt komme.

Die IBB habe außerdem das Mitarbeitendenwohnen als Schwerpunktthema hervorgehoben. Ein Ansatz, der sowohl dem angespannten Wohnungsmarkt als auch dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken könne.

Quelle: Investitionsbank Berlin (IBB) / BBU