Campus Schlaatz: Stadtpolitik fordert mehr Transparenz

Wie die PNN berichten, dränge ein breites Bündnis aus der Potsdamer Stadtpolitik auf mehr Transparenz bei den geplanten Entwicklungen im Stadtteil Schlaatz.

Vorstellung der Entwürfe zum Stadtteilcampus Schlaatz. Foto: LHP/Friederike Herold

Im Fokus stehe dabei die Planung des sogenannten „Campus Schlaatz“.

Dem Bericht zufolge habe die SPD gemeinsam mit sechs weiteren Fraktionen eine Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung am 1. Juli 2026 eingebracht. Ziel sei es, die Stadtverwaltung dazu zu verpflichten, noch im dritten Quartal 2026 eine öffentliche Bürgerversammlung zu organisieren. Dort sollten die Siegerentwürfe des Wettbewerbs für den Campus sowie deren Hintergründe ausführlich vorgestellt und diskutiert werden.

Der geplante Campus soll demnach im Zusammenspiel zwischen der Weidenhof-Grundschule und dem Bürgerhaus entstehen und gilt als zentraler Baustein für die zukünftige Entwicklung des Quartiers.

Hintergrund der Initiative sei laut Bericht ein Konflikt zwischen dem Stadtteilrat Schlaatz und dem Kommunalen Immobilien Service (KIS). Der Stadtteilrat habe wiederholt eine öffentliche Diskussion der Wettbewerbsergebnisse gefordert, sei damit jedoch zunächst auf Ablehnung gestoßen. Seitens des KIS sei argumentiert worden, dass bereits ausreichend Beteiligungsprozesse stattgefunden hätten und die Entwürfe öffentlich ausgestellt worden seien.

Der Stadtteilrat halte es hingegen weiterhin für notwendig, die Ergebnisse nicht nur auszustellen, sondern auch aktiv zu erläutern und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu diskutieren. Dieses Anliegen werde von mehreren Fraktionen unterstützt, darunter neben der SPD auch CDU, Grüne, Linke, BfW und FDP.

Quelle: PNN