Bundesfördermittel für Stadtkanal

Landeshauptstadt erhält Zusage zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“

Ein Entwurf zur Wiedergewinnung des Stadtkanals von Student*innen des Teams Bernd Bess. Grafik: Fachhochschule Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die Zusage über eine Fördersumme von bis zu 5.250.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ erhalten. Die Zusage erfolgte nach der Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 5. Juni. Hier wurde die Aufnahme des Potsdamer Projekts beschlossen.

„Das ist eine gute Nachricht für Potsdam. Denn auch in Zeiten knapper Kassen ist es immens wichtig, unsere Stadt fit für den Klimawandel zu machen – sei es durch moderne Bewässerung oder die klimaangepasste Weiterentwicklung des Stadtkanal-Areals“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, ergänzte: „Der Klimawandel ist eine Herausforderung für innerstädtische Räume, und insbesondere für das Stadtgrün. Unsere Vorarbeit an den Projekten, mit denen wir uns um die Mittel beworben haben, zahlt sich nun aus – und wir können endlich die nächsten Schritte gehen.“

Mit den Fördermitteln wird die Rahmenplanung für den Stadtraum „Am Kanal“ in der Potsdamer Mitte umgesetzt. Aktuell ist vorgesehen, dass nach den vorbereitenden Arbeiten die Ausschreibung bis Mitte nächsten Jahres erfolgt, sodass in der zweiten Jahreshälfte 2025 mit der Arbeit am Rahmenplan begonnen werden kann.

Weiterhin werden mit dem Geld Maßnahmen für Bäume und Grünflächen in Potsdam unterstützt, so zum Beispiel von Bewässerungssystemen einschließlich Baumpflanzungen in Teilen des innerstädtischen Nutheparks, aber auch Tiefenbewässerung an städtischen Bestandsbäumen.

Mit dem Bundesprogramm werden investive Projekte der Grün- und Freiraumentwicklung mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz und Klimaanpassung gefördert. Die Landeshauptstadt Potsdam hatte sich im vergangenen Jahr erneut auf den Projektaufruf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen beworben.