Neue Vereinbarung unterzeichnet und neues Mitglied aufgenommen

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen der Landeshauptstadt Potsdam hat eine neue Bündnisvereinbarung. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel und zahlreiche Bündnis-Mitglieder haben sie ihre Unterschrift darunter gesetzt. Das Bündnis besteht seit fast zehn Jahren und bietet seither eine Grundlage für den kontinuierlichen fachlichen Austausch zu wichtigen Fragen des bezahlbaren Wohnens und Bauens. Es dient zudem als Beratungsgremium für die Landeshauptstadt und die Stadtverordneten. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreter:innen aus Wohnungswirtschaft, Sozialverbänden, Mietervertretungen, den städtischen Beiräten und Politik an.
„Mit der Fortschreibung des wohnungspolitischen Konzeptes wurde sehr deutlich, dass wir die Wohnungskrise in diesen sehr herausfordernden Zeiten nur gemeinsam lösen können“, sagte OB Aubel. „An den bisher geltenden Zielstellungen des Bündnisses, die Bezahlbarkeit des Wohnens zu sichern, halten wir weiter fest. Gemeinsam mit den Bündnispartnern wollen wir daran arbeiten, die Lage auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt fundamental zu verbessern. Es freut mich, ein weiteres Bündnismitglied begrüßen zu können.“
Im Bündnis wirken neben der Verwaltungsspitze, den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und den Vertretungen der Wohnungswirtschaft auch Akteure der Zivilgesellschaft mit. Dazu zählen neben den Potsdamer Mietervereinen und dem Autonomen Frauenzentrum auch die Beiräte der Landeshauptstadt. Bündnismitglieder sind zudem Vertreter:innen des kommunalen Wohnungsbauunternehmens ProPotsdam, des Arbeitskreises StadtSpuren, aus den Wohnungsgenossenschaften, vom Bund der Architekten und aus Grundstückseigentümerverbänden. Neu angeschlossen hat sich die Kleine Liga der Träger der freien Wohlfahrtspflege.
Mit der Fortschreibung des Wohnungspolitischen Konzeptes im Mai 2024 wurde eine Aktualisierung der Bündnisvereinbarung erforderlich, um die fachliche Begleitung des Umsetzungsprozesses auf eine neue organisatorische Grundlage zu stellen. Es wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet, mit der eine kontinuierliche Koordinierung und Moderation des Bündnisses sichergestellt werden kann. Die Grundlagen und Zielsetzungen der ursprünglichen Bündnisvereinbarung sind nicht geändert worden.








