Baupreise steigen weiter

Preisindizes für Bauwerke in Brandenburg im Vorjahresvergleich und Jahresverlauf

Grafik: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) lagen 2025 im Durchschnitt in Brandenburg um 4,7 % und in Berlin um 3,9 % über denen des Vorjahres. Damit schwächte sich die Teuerung in Berlin gegenüber 2024 etwas ab, in Brandenburg stieg sie an, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Ergebnisse im Jahresverlauf 2025

2025 blieben die Preise über das Jahr auf einem konstant hohen Niveau. Im Februar lag der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat in Brandenburg bei 4,8 % und in Berlin bei 3,6 %. Im Mai lag die Teuerung in Brandenburg bei 4,6 % und bei 4,0 % in Berlin. Im August wurden Preisanstiege in Brandenburg von 4,7 % und in Berlin von 3,9 % verzeichnet. Im November lag die Teuerung bei 4,7 % in Brandenburg und 4,1 % in Berlin.

Ergebnisse für November 2025

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat (November 2024) in Brandenburg um 4,3 % und in Berlin um 2,6 %. Die Preise für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 5,0 % in Brandenburg und 5,1 % in Berlin.

Mauerarbeiten verteuerten sich in Brandenburg um 4,2 %, für Betonarbeiten um 2,6 %. In Berlin stiegen die Preise für diese Bauleistungen um 0,7 bzw. 0,9 %.

Bei den Ausbauarbeiten waren bei nahezu allen Bauleistungen Preissteigerungen zu beobachten. In Brandenburg gab es den größten Preisanstieg mit 9,3 % bei Elektro-, Sicherheits- und informationstechnischen Anlagen. Weit überdurchschnittlich stiegen in Berlin die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden um 10,9 %.

Die Preiserhöhungen für Nichtwohngebäude, Instandhaltung und Ingenieurbau lagen gegenüber November 2024 in Brandenburg zwischen 3,1 % und 6,1 % und in Berlin zwischen 2,0 % und 5,6 %.