Aktuelles aus dem Potsdamer Westen

Am 27. Mai fand eine weitere Stadtteilklausur des Arbeitskreises StadtSpuren statt.

Im digitalen Format tauschten sich rund 24 Vertreter der sozialen Wohnungswirtschaft mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Energie und Wasser Potsdam (EWP) sowie der Geschäftsführung der Luftschiffhafen GmbH zu den Entwicklungen in der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West aus.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden vom Vorstand der PWG 1956, Matthias Pludra. Die Genossenschaft hat an der Zeppelinstraße ihren Verwaltungssitz.

In der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West liegen rund 3.885 Wohneinheiten im Bestand des Arbeitskreises StadtSpuren. Insgesamt kommen die beiden Stadtteile auf einen Bestand von insgesamt 10.550 Wohneinheiten. Somit liegen rund 36 Prozent des Wohnungsbestands in der Hand der sozialen Wohnungswirtschaft. In den Stadtteilen Brandenburger Vorstadt und Potsdam West sind von den neun Mitgliedsunternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren fünf vertreten: Die kommunale ProPotsdam und die Genossenschaften PWG 1956, die WG Karl Marx, die WBG 1903 und die pbg.

Wie Gregor Jekel, Fachbereichsleiter Wohnen, Arbeit und Integration der Stadtverwaltung berichtet, fördert die Stadt Nachbarschafts- und Begegnungshäuser in den Stadtteilen. Dazu gehört zum Beispiel die Begegnungsstätte Volkssolidarität Auf dem Kiewitt oder der Lottenhof in Potsdam West. Das Stadtteilnetzwerk Potsdam West wird durch die Stadt als Koordinierungsstelle für Aktivitäten wie den lebendigen Adventskalender gefördert. Der Lottenhof wird durch das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2020“ bis 2024 für insgesamt 3 Millionen Euro saniert und soll künftig als Standort des Stadtteilnetzwerkes ein Ort für Begegnung mit Veranstaltungen, Kinderbetreuung und Gastronomie sein.

Welche aktuellen Projekte es in der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West aus Sicht der Stadtentwicklung gibt, stellte Erik Wolfram vom Bereich Stadtentwicklung vor. Grundlage für die Stadtentwicklung bildet derzeit der Entwurf zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept INSEK 2035. Thematisiert wird im INSEK unter anderem das Konzept der „Schwammstadt“ als Klimaanpassungsstrategie, die Gestaltung der Uferpromenade, die Verbindung nach Hermannswerder oder die städtebauliche Neuordnung auf der Zeppelinstraße an den Filialen von Fressnapf und Getränke Hoffmann.

Verkehrsentwicklungs-Bereichsleiter Norman Niehoff stellte die Herausforderungen und Entwicklungen der Verkehrslage in der wachsenden Stadt Potsdam vor. In der Zukunft sollen umweltgerechte Verkehrsmittel, wie der Öffentliche Nahverkehr, aber auch Rad- und Fußverkehr attraktiver gestaltet werden. Ein entsprechendes Fußverkehrskonzept wird hierzu in die Stadtverordnetenversammlung in der kommenden Woche eingebracht, berichtet Niehoff.

Als Dienstleister für die Bereitstellung von Wärme, Energie und Elektromobilität plant und konzeptioniert die EWP zukunftsorientierte Quartierslösungen für die Stadt. Vertreten durch die Herren Andreas Dietrich, Peter Oswald und Falk Roffeis wurden Bausteine und Möglichkeiten für eine nachhaltige System- und Quartierslösungen für die Gewinnung von klimaneutraler Energie und Wärme vorgestellt.

Dirk Wolfgramm, Geschäftsführer des Luftschiffhafens nahm die Teilnehmenden auf die Reise vergangener und Zukünftiger Maßnahmen und Investitionen rund um den Sportpark mit. Dazu gehört der Ausbau der MBS-Arena, die Restauration des historischen Einganges, das Haus der Vereine oder der Umbau des Kanuzentrums.